Suche
TOP
Allgemeines

„Ihr spendet 3.000 Kilo Hundefutter? Ihr solltet euch was schämen!“

Aufgrund der gelungen Spendenaktion zum Ende des Jahres können wir 3 Tonnen Hundefutter spenden. Wir freuen uns so sehr darüber!

Wir haben ein paar Kommentare und Nachrichten erhalten, wieso wir denn unser Spendenvorhaben an Zahlen knüpfen würden. Wieso wir denn nicht einfach so spenden würden, denn das würde von Tierliebe zeugen. Und außerdem: Wer das Thema so öffentlich macht, macht es ja sowieso falsch. Oh, und was uns auch gesagt wurde, war: Wir sollten uns schämen, dass wir nur 3 Tonnen spenden, wir sollten da lieber noch eine 0 hinter machen.

Wieso schreibe ich dir das?

Mittlerweile sind mir diese Kommentare recht egal, denn sowas kommt nur von Leuten, die überhaupt keine Ahnung haben, wer wir sind und sich nicht mal eine Minute mit uns beschäftigt haben.

Dennoch möchte ich gern unsere Gedanken dazu teilen und erzählen, wie das Ganze ablief und was der Hintergedanke ist.

„Wieso spendet ihr denn nicht einfach so?“

Tun wir. Tun wir jeden Monat. Wir spenden Geld für Tierschutzprojekte. Wir haben im November mehr als 200 Kilo Futter gespendet. Im Büro sammeln wir den Pfand der Kollegen. Statt, dass jeder seinen Pfand wieder mitnimmt oder wegbringt, wird er gesammelt weggebracht. Die Einnahmen kommen in eine Spendenkasse und wird an den Tierschutz gespendet. Lisa geht Anfang Februar zu einer Tattooconvention, bei der sämtliche Einnahmen gespendet werden, und lässt sich tattoowieren. Alte Decken, Laken und Handtücher gehen ans Tierheim. Wir spenden einfach so. Darüber sprechen wir nur nicht dauernd und in aller Öffentlichkeit. Und deswegen kriegt das niemand mit.

Die besten Kommentare waren aber die a la „3 Tonnen Futter? Dass ihr euch nicht schämt! Macht lieber noch eine 0 dahinter!“

Also ich finde, dass 3 Tonnen Futter schon wesentlich mehr ist als die meisten wahrscheinlich spenden. Was viele vielleicht nicht auf dem Schirm haben, ist, dass Lisa und ich Lisa und ich sind. Wir stellen aktuell kein Futter her. Wenn es mal so weit ist – und wir denken tatsächlich drüber nach – und wir damit Geld verdienen, finde ich diese Aussage immer noch frech, aber na gut. Aber wer würde denn seiner Nichte oder einer Freundin sagen, die 3 Tonnen Futter spendet, dass sie sich schämen sollte? Wir sind zwei Mädels, die Hunde lieben und gern was Gutes tun wollen!

Ja, es ist so, dass die meisten Leute, die sich zu Wort melden, die sind, die negativ drauf sind. Meistens sind die, die das feiern, die passiven Leser. Alles gut. Aber hin und wieder muss man dann doch mal kurz „Uff“ denken.

Jetzt aber zu der Frage, die sich die meisten Leute gestellt haben:

„Wieso knüpft ihr die Spendenaktion an Ziele? Das ist eine schlechte Marketing-Masche!“

Natürlich ist das Marketing! Natürlich wollen wir Reichweite erzielen! JA! Klar! Dazu stehen wir.

Was manche aber wahrscheinlich nicht verstehen, ist, dass wir diese Marketing-Aktion nicht machen, um danach richtig cool im Freundeskreis unser Smartphone rumzugeben und zu protzen: „Guck mal, wir können jetzt swipen! Wir haben jetzt so und so viele tausend Fans, die uns alle anbeten.“ Das ist Bullshit! (Entschuldige die Wortwahl!)

Wir möchten eine große Community aufbauen! Und jetzt ist noch lange nicht Schluss! Wenn es nach uns geht, möchten wir eine Million Abonnenten und noch mehr!

Denn der Grund ist:

Nur gemeinsam sind wir stark!

So viele regen sich auf, dass in Deutschland Feuerwerk und Raketen an Silvester immer noch erlaubt sind. Es ist Stress pur für die allermeisten Tiere. Haus- und Wildtiere. Es besteht Brandgefahr. Bei uns in der Straße sind die Leute komplett eskaliert. Haben mit Raketen hinter fahrenden Autos hergeschossen. Haben illegale Böller auf Autos geworfen. Dauernd gingen Alarmanlagen los. Sie haben sich gegenseitig mit Böllern beworfen.

Daran wird sich aber nie was ändern, wenn wenige Menschen sich dafür einsetzen. Lisa und ich könnten noch so oft dazu aufrufen, dass der Kauf von Raketen mal überdacht werden sollte. Das wird nichts ändern. Aber wenn wir eine große Gemeinschaft werden, können wir die Interessen aller vertreten. Dann wird zugehört!

Silvester war jetzt nur ein Beispiel. Es gibt so viele Themen, die nach wie vor noch nicht korrekt geregelt sind. Wir möchten das gerne angehen. Gemeinsam sind wir stark.

Mit einer großen Community hinter hurrado können wir auch dazu beitragen, dass ausgebüchste Hunde schnell wieder nach Hause kommen. Wenn wir eine Vermisstenmeldung teilen, sehen das jetzt ein paar tausend Menschen. Wenn wir größer werden, sehen es ein paar hunderttausend Menschen.

Wir wünschen uns eine tolle hundeliebe große Gemeinschaft aufzubauen, in der man sich gegenseitig unterstützt! Das wäre sensationell.

Also macht mit! Kommt gern auch in unsere Facebook-Gruppe und geht mit anderen Hundenarren in den Austausch, findet Gassi-Freunde, teilt eure Erziehungstipps oder fragt um Ratschläge!

Eure Lara und Lisa

1 Tonne Hundefutter für das Tierheim Kranenburg wird
am 27. Januar von uns persönlich abgeliefert.

PS: Am 27. Januar bringen wir 1 Tonne Futter persönlich zum Tierheim Kranenburg und werden das Ganze natürlich auch filmen! 🙂 Die anderen 2 Tonnen werden bald mit der Spedition am Ziel ankommen. Wir erhalten Videos und Fotos, damit ihr auch da dabei sein könnt!

«

»

4 Kommentare

  • Lisa Waffenschmidt

    Ich finde es toll was ihr macht. Denn mit Reichweite kann man wirklich was bewegen. Und das ist absolut nichts verwerfliches! Weiter so Mädels!!!

  • Janine

    Ihr macht das toll und richtig… es gibt immer Personen denen etwas nicht passt …
    kritisieren ist einfacher als Aktiv werden ..
    Ihr geht euren Weg richtig und gut …
    Ich hab schon einige gute tips bekommen …
    Vielen lieben Dank

Hinterlass einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auf Facebook folgen